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CFDs – spekulative Anlageform mit Gewinnpotenzial

Flexibel, kostengünstig, transparent – CFDs sind Hebelprodukte, die sich bei risikobewussten Tradern aufgrund dieser Eigenschaften wachsender Beleibtheit erfreuen. Mit diesen Differenzkontrakten können Anleger sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.

CFDs – Handel wie mit Futures
Contracts for Difference – Differenzkontrakte lautet die Übersetzung für die Kurzform CFD. Im angelsächsischen Raum ist der Handel mit diesen Hebelprodukten weit verbreitet und auch hierzulande gewinnt das Trading mit CFDs zunehmen mehr Anhänger. Prinzipiell werden die derivaten Finanzprodukte gehandelt wie Futures. Allerdings handelt es sich nicht um börsennotierte Finanzprodukte. Ein CFD ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Vertrag zwischen dem Broker und dem Kunden, der eine unbegrenzte Laufzeit hat. Gegen das Hinterlegen einer Marge können aktienähnliche Produkte gehandelt werden. Der Vorteil für die Anleger: Bei einem vergleichsweise geringen Geldeinsatz können hohe Gewinne erzielt werden. Möchte ein Trader beispielsweise Aktien eines Unternehmens mit Wert von 10.000 Euro erwerben, muss er nur 5 Prozent des Wertes als Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen, also 500 Euro.

Vorteile von CFDs
CFDs zeichnen sich durch eine Reihe von Vorteilen aus. Anleger können auf steigende oder fallende Kurse setzen und dieses Hebelprodukt als Absicherung des Aktiendepots einsetzen. Durch den geringen Kapitaleinsatz bleibt finanzieller Handlungsspielraum für weitere Aktivitäten an den internationalen Finanzmärkten erhalten. CFD-Broker wie CMC Markets verlangen nur einen geringen Prozentsatz beim Hinterlegen einer Mindestmargin. Trader profitieren von einer enormen Hebelwirkung, wenn sich der Kurs des Basiswertes in die gewünschte Richtung bewegt. Allerdings wirkt der Hebel auch in der entgegengesetzten Richtung. Entwickelt sich der Kurs nicht in die erwartete Richtung, müssen unter Umständen Geldbeträge aufgebracht werden, die das Investment in der Höhe deutlich übersteigen. Für den Handel mit CFDs sprechen darüber hinaus die überschaubaren Kosten und die einfache Handhabung der Finanzinstrumente.

Nachrichten beeinflussen Kurse
Mehr noch als bei einem Direktinvestment in Aktien, Rohstoffe oder Währungen müssen Anleger beim Handel mit CFDs die aktuellen Tagesnachrichten verfolgen. Ausbrüche einer Aktie oder eines Rohstoffes in die eine oder andere Richtung wirken bei einem Differenzkontrakt viel stärker. Handelt es sich um politische oder Wirtschaftsnachrichten, die einen ganzen Wirtschaftszweig betreffen, können die Auswirkungen auf die Aktienkurse enorm sein. Der CFD-Broker CMC Markets analysiert in seinem wöchentlichen Marktrückblick die Situation an den nationalen und internationalen Finanzmärkten und erklärt, welche Nachrichten, welche Kursbewegungen ausgelöst haben. Darüber hinaus wird kurz auf die Charttechnik eingegangen, wenn sich unzweideutige Chartformationen bei einzelnen Indizes herausgebildet haben. Grundsätzlich sollten CFDs immer mit einer Limitorder versehen werden. Verluste können auf diese Weise begrenzt und die Mitnahme von Gewinnen kann automatisiert werden.

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