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Denkmalimmobilien: Lukrative Kapitalanlage mit Steuervorteilen

Immobilien/GeldanlageDenkmalimmobilien sind sichere Kapitalanlagen. Wertschwankungen, wie sie am Aktien- oder Anleihenmarkt auftreten, entstehen kaum. Darüber hinaus ist eine Denkmalimmobilie als Sachwert weitestgehend vor Inflation geschützt, da sich Kaufpreise und Mieten in der Regel parallel zur Inflationsrate entwickeln.

Denkmalimmobilien: Investition in geschützte Immobilien
Die Investition in eine Denkmalimmobilie ist ein attraktives Investmentmodell, denn nur ein geringer Prozentsatz aller Gebäude steht unter Denkmalschutz. Zur Klassifizierung als Baudenkmal müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die nur wenige Bauwerke erfüllen. Dieses Alleinstellungsmerkmal bildet die Grundlage für attraktive Wertsteigerungen in der Zukunft, denn Baudenkmäler stehen nur in begrenzter Anzahl auf dem Markt zur Verfügung. Gleichzeitig besteht bei Mietern eine hohe Nachfrage nach sanierten Altbauwohnungen in Baudenkmälern. Die Mehrzahl aller Deutschen sind nach einer Demoskopiestudie des Allensbach-Institutes eher bereit eine höhere Miete in einem denkmalgeschützten Gebäude zu zahlen, als in einen Neubau zu ziehen. Ein weiterer Vorteil dieser Immobilien liegt in der Lage der meisten denkmalgeschützten Gebäude. Mehrheitlich befinden sie sich im Zentrum von Städten, die derzeit von einem anhaltend hohen Zuzug profitieren.

Steuern sparen mit Denkmalimmobilien
Besitzer von Denkmalimmobilien profitieren von umfangreichen Steuervorteilen. Sonderregelungen im Einkommenssteuergesetz sehen vor, die Sanierungs- und Instandhaltungskosten für ein denkmalgeschütztes Gebäude über einen Zeitraum von 12 Jahren steuerlich geltend machen zu können. Über Einzelheiten zu den Steuervorteilen bei Denkmalimmobilien können Sie sich hier informieren. Zur steuerlichen Abschreibung der Sanierungskosten muss lediglich eine Voraussetzung erfüllt werden: Mit den Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Gebäude darf erst nach dem Kauf der Immobilie begonnen werden. Zusätzlich können die Anschaffungskosten für die Denkmalimmobilie über einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren abzüglich Grundstücks- und Sanierungskosten linear von der Steuer abgesetzt werden. Pro Jahr dürfen dabei 2 % der Kaufsumme geltend gemacht werden. Da Baudenkmäler aufgrund ihrer großen kulturellen Bedeutung für die Gesellschaft vom Staat als besonders erhaltenswert eingestuft werden, wurden die steuerlichen Anreize für Investoren geschaffen.

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