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Festgeld als gute Geldanlage für verschiedene Zielgruppen

Versicherungen und Banken haben die Eigenheit, dass sie bei der Entwicklung neuer Produkte immer eine bestimmte Zielgruppe im Auge haben. Anders ist das beim Tagesgeld und beim Festgeld, die sich vom Grundsatz her durchweg für jedermann eignen. Sie sind für die Bildung von finanziellen Rücklagen für den Gewerbetreibenden genauso interessant wie für den privaten Kunden. Der gewerbliche Kunde hat dabei sogar noch den Vorteil, dass er sie buchhalterisch als steuerliche Rückstellung für geplante Investitionen deklarieren und so Gewerbe- und Einkommenssteuern sparen kann.

Die sofort auffälligen Kennzeichen von Festgeld sind eine vertraglich fest gelegte Laufzeit und die über die gesamte Laufzeit hinweg fest vereinbarten Verzinsungen der Guthaben. Eigentlich bedeutet das, dass man bei einem Festgeld erst zum Ende der Laufzeit wieder an sein Geld kommt, doch aktuelle Angebote beweisen, dass es auch anders geht. Eine steigende Zahl von Banken bietet für den Fall einer vorzeitigen Auflösung von Festgeld eine Rückrechnung der Zinsen auf das während der vergangenen Laufzeit vorhandene Niveau von Tagesgeld an. So kann man sich als Sparer auch mit einem Festgeld das höchstmöglich Maß an Flexibilität bewahren.

Festgeld ist bei den Banken etwas beliebter als Tagesgeld. Das liegt schlicht daran, dass es sich auf Grund der vereinbarten Laufzeit von der möglichen Verwendung her besser planen lässt. Die Beliebtheit zeigt sich auch daran, dass für ein Festgeld höhere Zinsen als beim Tagesgeld zu bekommen sind. Besonders deutlich wird das bei Laufzeiten, die sich zwischen zwei und fünf Jahren liegen, wobei auch mittlere Anlagehöhen zwischen 10.000 und 50.000 Euro besonders bevorzugt werden.

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