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Immobilien auf Sylt als Geldanlage: lohnt sich das?

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Immobilien auf Sylt werden beliebter. Ob sie als reine Geldanlage dienen, als Zweitwohnung oder als geliebter Dauerwohnsitz, immer mehr wissen das Potenzial einer Immobilie auf der Insel zu schätzen. Dies führt dazu, dass die Nachfrage höher ist als die angebotenen Maklerobjekte.

Wer den Sylter Markt kennt, ist sich über den Charakter im Klaren. Ein hohes Preisniveau ist seit Langem ein Charakteristikum der Insel. Ältere Immobilien sind auf Sylt zu finden und als Renditeobjekte zu erwerben, viele sehen dies als einen idealen Schutz vor Inflation und als persönliche Sicherheit. Ein Neubau auf Sylt hingegen ist fast unmöglich. Denn die nicht geringen Naturschutzauflagen und begrenzte Baulandausweisungen verschärfen die Lage. Aus dieser Kombination von zur Verfügung stehenden hochwertigen Immobilien verbunden mit eingeschränkten Neubaumöglichkeiten ist Sylt für Investoren ein Markt, der zukunftsträchtig und attraktiv ist.

Der Reiz von Immobilien auf Sylt, ob als Zweitimmobilie oder als vermietetes Renditeobjekt ist eine Tatsache, die keiner Erklärung bedarf. Bei allen positiven Prognosen ist eine genaue Kalkulation des Vorhabens jedoch umgänglich. Auch ein Objekt auf Sylt, das als Geldanlage dienen soll und unter Umständen für den größten Teil des Jahres mit Vermietungen ausgelastet ist, wirft im Gegenzug einzuplanende Kosten auf. Der Anschaffungspreis, die Tilgung und die Zinsen müssen in der Bilanz der Rendite gegenübergesellt werden. Eine Finanzierung macht daher bei einer Immobilie in diesem Preissegment und der Lage Sylts nur bedingt Sinn und ein großer Eigenanteil sollte tatsächlich über Barwerte realisiert werden.
Grundsätzlich sind die Preise, die auf vielen Urlaubsinseln nur als stabil zu bezeichnen sind, bei Immobilien auf Sylt steigend. Vor dieser Aussicht besteht berechtigte Hoffnung auf weitere Gewinnmaximierungen. Doch auch über geografische Risiken sollte sich der Immobilieninvestor im Klaren sein. Allgemein bekannt ist, dass durch die Klimaerwärmung die Nordsee kontinuierlich etwas vom Festland abträgt. Höhere Wasserpegel, mögliche Sturmfluten und ein ständig steigender Meeresspiegel sind nur einige Tatsachen mit denen es sich vor der Anlageinvestition auseinanderzusetzen gilt. Eine Investition in Küstenregionen ist daher nicht unbedenklich.

Die Geldanlage kann sich lohnen, wenn die finanziellen Möglichkeiten dem kritischen Finanzcheck standhalten. Eine Abwägung des Kosten-Nutzen Risikos sollte dabei keinesfalls außen vor gelassen werden. Sich für die Trauminsel Sylt zu entscheiden bietet viele Möglichkeiten und Facetten der besonderen Art.

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