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Steuern sparen bei der Altersvorsorge

Mittlerweile gibt es auf dem Finanzmarkt sehr viele Produkte, die sich für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge eignen. Aus der Palette der einfachen Anlageformen stammen das Tagesgeld und das Festgeld, bei dem man sich einen größeren finanziellen Spielraum sichern kann, als das bei einer Rentenversicherung oder einer Kapital bildenden Lebensversicherung der Fall ist. Auch Banksparpläne und Fondssparpläne sind eine gute Möglichkeit zum Vermögensaufbau.

Es ist egal, für welche Anlageform man sich entscheidet. – Die Abgeltungssteuer auf die Renditen fällt für den deutschen Sparer immer an. Sie beträgt derzeit 25 Prozent zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Die Differenz zwischen der Abgeltungssteuer und dem persönlichen Satz der Einkommenssteuer lässt sich gut für die Erzielung von Einsparungen nutzen. Liegt der persönliche Einkommenssteuersatz niedriger, kann man eine Versteuerung zu diesem Satz beim Fiskus beantragen. Ein höherer Satz der Einkommenssteuer sollte einen dazu bewegen, es bei der Abgeltungssteuer zu belassen.

Eine Geldanlage im Ausland schützt nicht vor der Abgeltungssteuer. Dafür sorgen zwischenstaatliche Abkommen. Selbst die ansonsten so auf den Datenschutz in der Finanzbranche fixierte Schweiz hat sich zur Abführung dieser Abgabe für die deutschen Sparer bereit erklären müssen. Allerdings erfolgt die Meldung an die deutschen Finanzämter in anonymisierter Form, während dem Sparer ein detaillierter Nachweis ausgehändigt wird.

Doch man kann bei der privaten Altersvorsorge auch auf andere Weise Steuern sparen. Das beweist ein Blick auf die Rürup-Rente. Hier sind es die steuerlichen Freibeträge, die zusätzlich zum Grundfreibetrag und eventuellen Kinderfreibeträgen gewährt werden. Sie steigen pro Jahr um zwei Prozent an und erreichen im Jahr 2025 eine jährliche Summe von 4.200 Euro. Damit lässt sich schon beim derzeitigen Eingangssteuersatz von 14 Prozent eine jährliche Reduzierung der Steuerlast um 588 Euro pro Steuerpflichtigem erzielen.

 

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