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Eine Vorsorgevollmacht ist sinnvoll

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Nach deutschem Recht bevollmächtigt mit einer Vorsorgevollmacht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder nur bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Diese Regelung kann im Ernstfall sehr hilfreich sein, bedarf aber einiger Informationen.

Worauf ist zu achten?
Als Voraussetzung für eine Vollmacht ist, dass man zu der Person, der man diese Vollmacht ausstellt, uneingeschränktes Vertrauen besitzt. Auch darf eine Vorsorgevollmacht nicht mit einer Patientenverfügung verwechselt werden. Eine Vorsorgevollmacht ist eine Willenserklärung. Mit dieser erlaubt man dem Anderen die rechtsgeschäftliche Vertretung. Besonders die ältere Generation möchte beizeiten vermeiden, durch einen vom Gericht bestellten gesetzlichen Betreuer betreut zu werden und stellen in gesunden Zeiten einer Person ihres Vertrauens eine solche Vollmacht aus.

Wie wird diese Vollmacht formuliert?
Von Rechts wegen ist eine Vollmacht  formfrei und kann mündlich formuliert werden. Für den Alltag hat es sich bewährt, eine notarielle Beurkundung zu diesem Zweck vornehmen zu lassen. Zum Einen kann der Notar umfassend über die rechtlichen Auswirkungen einer Vorsorgevollmacht beraten und die Identität des Vollmachtgebers amtlich dokumentieren. Weiter schützt ein Notar vor inhaltlich fehlerhaften Abfassungen einer solchen Vollmacht. Der Notar erstellt eine rechtssichere und für jeden Belang individuelle Vorsorgevollmacht aus.

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