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Was bezeichnen die Banken als Kontoführungsgebühren?

Unter dem Begriff Kontoführungsgebühren werden sämtliche Entgelte zusammen gefasst, die von den Banken rund um das Management von Konten aller Art erheben dürfen. Diese müssen auf der Grundlage des Paragrafen 307 BGB ganz konkret und für jedermann durchschaubar offen gelegt werden. Über die gleiche Rechtsnorm ist geregelt, dass der Kunde bei den Kontoführungsgebühren nicht unangemessen benachteiligt werden darf.

Diese Gebühren werden sowohl für Girokonten als auch für Anlagekonten und Kreditkonten erhoben. Beim Kredit gilt die Besonderheit, dass sie bei den Angeboten in der Regel in den effektiven Jahreszinsen gleich mit verrechnet werden. Beim Girokonto dagegen ist die Höhe der Kontoführungsgebühren von der Art der Verwaltung des Kontos abhängig. Für reine Online-Konten sind die Gebühren niedriger als bei klassischen Konten mit Mischverwaltung über das Online-Banking und das Tafelgeschäft. Das gilt sowohl für die privaten als auch die gewerblichen Varianten der Girokonten.

Derzeit sind beim Girokonto, aber auch beim Tagesgeld und beim Festgeld auch Offerten zu finden, bei denen betont wird, dass keine Kontoführungsgebühren erhoben werden. Solche Angebote richten sich fast immer nur an Neukunden. Auch sollte man dabei sehr genau schauen, ob sie möglicherweise eine zeitliche Befristung haben oder ob man als Kunde dafür Bedingungen erfüllen muss.

Die Kostenfreiheit für das Girokonto ist besonders oft bei den Bundleangeboten aus Girokonto und Anlagekonto zu finden. Dort ist sie meist an ein verfügbares Guthaben auf dem Anlagekonto geknüpft. Teilweise werden dem Kunden auch versteckte Kosten auferlegt. Der typische Fall ist die Barabhebung von Geld am Geldautomaten, die auf eine bestimmte Anzahl pro Monat limitiert sein kann.

 

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